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Wie alt darf Elektrik sein?

Inhaltsverzeichnis:

  1. Wie alt darf Elektrik sein?
  2. Wann ist Elektrik veraltet?
  3. Wann muss der Sicherungskasten erneuert werden?
  4. Wann muss Elektrik erneuert werden Mietwohnung?
  5. Wie lange sind alte Sicherungskasten noch erlaubt?
  6. Wann erlischt Bestandsschutz Elektro?
  7. Was kostet neue Elektrik im alten Haus?
  8. Was kostet ein neuer Sicherungskasten mit Einbau?
  9. Was ist Bestandsschutz Elektroinstallation?
  10. Was ist eine wesentliche Änderung einer elektrischen Anlage?
  11. Was kostet komplette Elektrik erneuern?
  12. Wie lange hält die Elektrik im Haus?
  13. Wie lange Bestandsschutz Elektroinstallation?
  14. Wann gilt Bestandsschutz Elektro?
  15. Was kostet es die Elektrik im Haus zu erneuern?

Wie alt darf Elektrik sein?

Prinzipiell gibt es mehrere Punkte, die an einer alten Elektroinstallationsanlage problematisch sein können. Dazu gehören fehlende FI-Schutzschalter. Bei einem Neubau müssen sie natürlich mit eingebaut werden. In einigen Altbauen fehlen sie aber häufig. Der FI-Schutzschalter unterbricht im Ernstfall die gesamte Stromzufuhr und kann so Leben retten. Bei alten Schaltern und Steckdosen können, auch wenn sie prinzipiell funktionieren, die Kontakte schmoren, wodurch es im seltenen Ernstfall zu einem Wohnungsbrand kommen kann.

Insgesamt sind heute aufgrund der Vielzahl an verwendeten Geräten deutlich mehr Steckdosen pro Zimmer nötig, als es noch vor einigen Jahrzehnten der Fall war. Der Pro-Kopf-Strom-Verbrauch ist heute über 4 Mal so hoch wie 1950. Reichen die Steckdosen nicht aus, kann man einfach Verteiler (Mehrfachsteckdosen) anstecken. Diese können, falls es sich um eine billige Konstruktion handelt, eine Schwachstelle sein. Sie sollte jedenfalls über einen zweipoligem Sicherheitsschalter, Kinderschutz und Überspannungsschutz verfügen.

Nicht immer bedeutet eine veraltete Elektroanlage aber, dass die gesamte Installation erneuert werden muss. Entscheiden Sie sich aber für eine komplette Neuverlegung, werden umfassende Umbauarbeiten notwendig. Informieren Sie sich jedenfalls über die gesetzlich vorgegebene bzw. empfohlene Anzahl von Stromkreisen, Anschlüssen und Steckdosen im Haus, falls Sie auch selbst Hand anlegen wollen. Dazu sollten Sie aber unbedingt über das entsprechende Fachwissen verfügen, um nicht sich selbst und andere in Gefahr zu bringen.

Wann ist Elektrik veraltet?

Prinzipiell gibt es mehrere Punkte, die an einer alten Elektroinstallationsanlage problematisch sein können. Dazu gehören fehlende FI-Schutzschalter. Bei einem Neubau müssen sie natürlich mit eingebaut werden. In einigen Altbauen fehlen sie aber häufig. Der FI-Schutzschalter unterbricht im Ernstfall die gesamte Stromzufuhr und kann so Leben retten. Bei alten Schaltern und Steckdosen können, auch wenn sie prinzipiell funktionieren, die Kontakte schmoren, wodurch es im seltenen Ernstfall zu einem Wohnungsbrand kommen kann.

Insgesamt sind heute aufgrund der Vielzahl an verwendeten Geräten deutlich mehr Steckdosen pro Zimmer nötig, als es noch vor einigen Jahrzehnten der Fall war. Der Pro-Kopf-Strom-Verbrauch ist heute über 4 Mal so hoch wie 1950. Reichen die Steckdosen nicht aus, kann man einfach Verteiler (Mehrfachsteckdosen) anstecken. Diese können, falls es sich um eine billige Konstruktion handelt, eine Schwachstelle sein. Sie sollte jedenfalls über einen zweipoligem Sicherheitsschalter, Kinderschutz und Überspannungsschutz verfügen.

Nicht immer bedeutet eine veraltete Elektroanlage aber, dass die gesamte Installation erneuert werden muss. Entscheiden Sie sich aber für eine komplette Neuverlegung, werden umfassende Umbauarbeiten notwendig. Informieren Sie sich jedenfalls über die gesetzlich vorgegebene bzw. empfohlene Anzahl von Stromkreisen, Anschlüssen und Steckdosen im Haus, falls Sie auch selbst Hand anlegen wollen. Dazu sollten Sie aber unbedingt über das entsprechende Fachwissen verfügen, um nicht sich selbst und andere in Gefahr zu bringen.

Wann muss der Sicherungskasten erneuert werden?

Werden in die Jahre gekommene Leitungen nur leicht, dafür aber dauerhaft überlastet, springt nicht einfach die Sicherung heraus, sondern das Isolationsmaterial der Leitungen erhitzt und wird schließlich brüchig. Es drohen Schwelbrände. Auch zu viele Mehrfachstecker und miteinander verbundene Steckdosenleisten, die zu wenige Wandsteckdosen kompensieren sollen, beeinträchtigen die elektrische Sicherheit: Der Strom der angeschlossenen Geräte summiert sich, Überlastung und Überhitzung drohen. Große Haushaltsgeräte wie Wäschetrockner sollte man daher nicht über Steckdosenleisten, sondern Wandsteckdosen betreiben.

Die Elektroinstallation sollte nach 30 bis 40 Jahren nach der DIN 18015-2 auf ein heute gültiges Sicherheitsniveau gebracht und erneuert werden. Diese Norm definiert die Mindestausstattung für "Elektrische Anlagen in Wohngebäuden" und legt unter anderem Art und Anzahl von Steckdosen und Beleuchtungsanschlüssen fest, die elektrische Anlagen mindestens aufweisen müssen. Im Idealfall orientiert sich eine Modernisierung an den RAL-Ausstattungswerten des "Deutschen Instituts für Gütesicherung und Kennzeichnung", die mit einer bestimmten Anzahl von Stromkreisen, Anschlüssen und Steckdosen Standard- und Komfortausstattungen beschreiben. Ein guter Zeitpunkt, um eine neue Hauselektrik und Leitungen zu installieren oder Installationsrohre für Kabel zu verlegen ist eine Sanierungsmaßnahme wie beispielsweise eine Fassadendämmung oder der Austausch einer Heizungsanlage.

© Fotos v.o.n.u. und ggf. spaltenweise: Jerzy Sawluk/pixelio.de, Siemens, KfW-Bildarchiv/Frank Homann

Wann muss Elektrik erneuert werden Mietwohnung?

Die Kündigung eines Mietverhältnisses trifft viele Mieter völlig unerwartet. Deshalb sieht das Gesetz in § 573 BGB vor, dass eine Kündigung nur bei Vorliegen eines berechtigten Interesses möglich ist. Ein solches berechtigtes Interesse wird u.a. nach § 573 Abs. 2 Nr. 3 BGB angenommen, wenn der Vermieter beabsichtigt, die Wohnung zu sanieren, modernisieren, umzubauen oder vollständig abzureisen und neu zu errichten.

Die Kündigung wegen Sanierung wird daher auch als Verwertungskündigung bezeichnet.

Wie lange sind alte Sicherungskasten noch erlaubt?

Viele Besitzer oder Käufer eines Altbaus konzentrieren sich bei einer Renovierung oder Sanierung mehr auf das Badezimmer, die Wände oder die Fußböden. Denn diese Hauskomponenten sind sichtbar. Deshalb wird oft die Elektroinstallation übersehen. Solange alles funktioniert, wird in der Regel an eine Sanierung der Elektroinstallation nicht gedacht. Darüber hinaus sind viele Altbaubesitzer der Meinung, dass die Elektroinstallation „Bestandsschutz“ genießt. Doch das ist nicht immer der Fall.

Bestandsschutz besteht für elektrische Anlagen oder elektrische Betriebsmittel dann:

Wann erlischt Bestandsschutz Elektro?

Der Bestandsschutz berechtigt aber nicht nur, eine rechtmäßig errichtete bauliche Anlage in ihrem Bestand zu erhalten und sie wie bisher zu nutzen; er berechtigt auch dazu, die zur Erhaltung und zeitgemäßen Nutzung der baulichen Anlage notwendigen Maßnahmen durchzuführen. Insoweit deckt der Bestandschutz auch die Durchführung von Reparaturen und mag sogar gewisse Anpassungen an die gewandelten Lebensumstände decken. Abs. 3 wird diesem Gesichtspunkt durch das Tatbestandsmerkmal Unterhaltungsarbeiten gerecht. Aber auch hier gilt die Einschränkung, dass nur solche Reparaturen gedeckt sind, die das Gebäude vor dem vorzeitigen Verfall oder dem Eintritt der Unbenutzbarkeit vor dem Ablauf der Lebensdauer seiner Substanz schützen, nicht dagegen ein Neubau anstelle des infolge seines Alters verfallenen bestehenden Baues. Sie sind nicht an den tatbestandlichen Voraussetzungen eines Modernisierungs- und Instandsetzungsgebotes zu messen.

Vom Bestandsschutz und damit auch von Abs. 3 nicht mehr gedeckt sind solche Maßnahmen, die einer Neuerrichtung, einem Ersatzbau, gleichkommen; dies trifft selbst dann zu, wenn der Ersatzbau in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit der Beseitigung des alten Gebäudes erfolgt nutzbares Gebäude voraus. Der Bestandsschutz erlischt somit und Abs. 3 kommt nicht zur Anwendung, wenn das Gebäude abgebrochen ist oder bei Zerstörung durch Brand oder anderen Naturkatastrophen und der Wiederaufbau einem Neubau gleichkommt. Kennzeichen dieser Identität ist es, dass das ursprüngliche Gebäude nach wie vor als die Hauptsache erscheint. Hieran fehlt es dann, wenn der mit der Instandsetzung verbundene Eingriff in den vorhandenen Bestand so intensiv ist, dass er die Standfestigkeit des gesamten Bauwerks berührt und eine statische Nachberechnung des gesamten Gebäudes erforderlich macht, oder wenn die für die Instandsetzung notwendigen Arbeiten den Aufwand für einen Neubau erreichen oder gar übersteigen, oder wenn die Bausubstanz ausgetauscht oder das Bauvolumen wesentlich erweitert wird. Dabei bemisst sich der Arbeitsaufwand nach den Kosten der Baumaßnahmen. Außer Betracht bleiben Kosten für Maßnahmen, die zwar den Wohnwert eines Gebäudes erhöhen, aber zur Aufrechterhaltung der Wohnnutzung nicht unumgänglich sind. In den notwendigen Erhaltungsaufwand einbezogen hat 1: das BVerwG so z.B. die Arbeiten am Dachgeschoß, dessen Gebälk wegen Holzbockbefalls ausgewechselt werden musste, ferner die Verblendung eines Hauses, die eine ausreichende Wärmeisolierung ermöglichen sollte. Es hat dagegen außer acht gelassen die Kosten für Fliesenarbeiten, Fußbodenbeläge, Elektroarbeiten, Installationsarbeiten und schalldämmende Maßnahmen, weil diese Maßnahmen nur dazu dienten, das Haus mit modernem Wohnkomfort auszustatten. Geschützt ist auch nicht jede wirtschaftlich sinnvolle Nutzung, sondern nur die nach Art unveränderte Nutzung. Hieraus folgt, dass die von der Veränderungssperre nicht berührten Maßnahmen auch nicht auf diese in ihrer gesamten wirtschaftlichen Zweckbestimmung, sondern nur auf einzelne Bauteile, soweit deren funktionsgerechte Nutzung im Rahmen der üblichen Nutzung dies erfordert, zu beziehen sind. Das BVerwG hat den Bestandsschutz nicht daran scheitern lassen, dass das 1: Gebäude von außen einem Neubau gleicht, denn entscheidend ist, dass die Baumaßnahmen das Volumen des Hauses nicht wesentlich erweitert haben. Wenn die unverändert bleibende Wohnfläche - Veränderung der Zahl der Wohnungen kann jedoch für den Bestandsschutz von Bedeutung sein, wenn diese Veränderung substanzaustauschend oder die Standfestigkeit berührend in den Bestand eingreift oder einen den Kosten für einen Neubau vergleichbaren Aufwand erfordert.

Was kostet neue Elektrik im alten Haus?

  • Arbeiten an der Hauselektrik sollten Sie einem Fachmann überlassen.
  • Vorbereitende Tätigkeiten können Sie selbst übernehmen und Geld sparen.
  • Planen Sie Ihre Elektroinstallation für die Zukunft.

Sie haben ein Haus aus den 1960er-Jahren geerbt oder sich für ein Renovierungsprojekt entschieden? Dann steht ganz oben auf dem Plan, die Hauselektrik zu sanieren. Dies ist vor allem bei alten Gebäuden notwendig, da sich über die Jahrzehnte die Sicherheitsstandards und Komfortansprüche geändert haben. Hat es früher gereicht, pro Raum zwei bis vier Steckdosen zu planen, reicht dies heutzutage oft nicht mehr aus. Dies lässt sich nachträglich aber ändern.

Die Hauselektrik zu sanieren, lohnt sich vor allem, wenn Sie einen Altbau gekauft haben. Das können Sie auf zwei verschiedene Wegen angehen: Teilsanierung oder Vollsanierung. Welche Variante für Sie infrage kommt, hängt vom Zustand der Elektroinstallation ab. Nehmen Sie daher eine Bestandsaufnahme vor:  

  • Teilsanierung Brauchen Sie beispielsweise lediglich weitere Steckdosen in einem Zimmer, reicht eine Teilsanierung aus. Denn bei einer Teilsanierung erneuern Sie zum Beispiel nur den Sicherungskasten oder ersetzen veraltete Lichtschalter und Steckdosen. Die Arbeiten können sich auch auf nur einen Raum beziehen. Allerdings kann sich im Laufe der Arbeiten herausstellen, dass weitere Sanierungen notwendig sind. Daher sollten Sie für eine Teilsanierung einen Budgetpuffer für unerwartete Kosten einplanen.  
  • Vollsanierung Wie der Name schon verrät, sanieren Sie bei einer Vollsanierung der Hauselektrik alle Bestandteile inklusive neuer Kabel im gesamten Haus. Der Arbeits- und Kostenaufwand ist entsprechend hoch und wird in der Regel im Zuge einer Komplettrenovierung eines Hauses vollzogen.

Was kostet ein neuer Sicherungskasten mit Einbau?

Kostencheck-Experte: Das hängt immer von den genauen Gegebenheiten vor Ort ab, auch davon, ob gegebenenfalls auch die Leitungen selbst erneuert werden müssen.

Das günstigste an solchen Arbeiten ist der Zählerschrank selbst – der kostet je nach Ausführung und Größe nämlich meist nur rund 20 EUR bis 100 EUR. Der wirklich teure Teil ist die Erneuerung des Innenlebens durch den Elektriker.

Die Erneuerung des Sicherungskastens ist nicht günstig.

Was ist Bestandsschutz Elektroinstallation?

Die Thematik des "Bestandsschutz" von elektrischen Anlagen ist immer wieder ein kritisches und kontrovers diskutiertes Themenfeld. Insbesondere bei Erweiterung elektrischer Anlagen im Altbestand stellt sich die Problematik der Teil- und Komplettsanierung. Wann greift die Anlagensicherheit auf Basis der Betriebssicherheitsverordnung? Wer haftet, wenn eine Anlage weiter betrieben wird, diese aber den heutigen Regeln der Technik nicht entspricht und eine erhöhte Brandgefahr besteht? Ausnahmslos der Anlagenbetreiber - oder steht der ausführende Elektrobetrieb mit in der Verantwortung? Müssen elektrische Anlagen angepasst - sprich erneuert werden oder tritt der Fall des Bestandschutzes ein?

Diese Frage wird zwischen Haus- oder Wohnungseigentümern, in gewerblichen Objekten von der Geschäftsleitung, Sachverständigen und Errichtern elektrischer Anlagen häufig sehr gegensätzlich und widersprüchlich diskutiert. Diese Diskussionen führen dazu, dass für den jeweiligen Einzelfall oft keine optimale bzw. fachlich korrekte Lösung gefunden wird. Das verwundert nicht, denn wenn es darum geht, eine alte Elektroinstallation zu erweitern oder zu modernisieren und dabei dem technischen Stand anzupassen, wird der Ruf nach dem Bestandsschutz laut und letztendlich geht es dabei meistens um viel Geld.

Was ist eine wesentliche Änderung einer elektrischen Anlage?

Absatz einsDieses Bundesgesetz tritt mit 1. April 1993 in Kraft.

Absatz 2Mit Ablauf des 31. März 1993 tritt das Elektrotechnikgesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 57 aus 1965, in der Fassung Bundesgesetzblatt Nr. 662 aus 1983, sowie die Verordnung des Bundesministeriums für Handel und Wiederaufbau vom 10. Jänner 1966 über die statistische Erfassung von Personenunfällen durch elektrischen Strom sowie durch Blitzschlag, Bundesgesetzblatt Nr. 5 aus 1966,, außer Kraft.

Was kostet komplette Elektrik erneuern?

Beispielsituation:

  • Einfamilienhaus, 120 m² Wohnfläche
  • klassische Installation
  • üblicher Grundriss, übliche Raumaufteilung
  • durchschnittlicher Ausführungsstandard

Weiter unten im Artikel finden Sie ein weiteres Preisbeispiel, mit einer teureren Beispielsituation. Damit erhalten Sie ein Gefühl für die Bandbreite des möglichen Kostenspektrums.

Wie lange hält die Elektrik im Haus?

didy hat geschrieben: Trotzdem brennt es eher selten wegen der Elektrik.

Subjektiv eben deine Meinung, oder hast Du belegbare Zahlen. http://www.feuerfakten.de/haeufige-brandursachen.htm Warum ist heute wohl der AFFD Schalter in der VDE sonst mit dabei, warst Du schon mal auf den Brandschutztagen aktiv dabei? Da kannst Du vor Ort mit den Sachverständigen deine Meinung vertreten, die haben auch Zahlen vom VDS.

Wie lange Bestandsschutz Elektroinstallation?

In der Planungsphase berücksichtigen Architekten und planende Bauingenieure in der Regel automatisch den Einbau bzw. die Erweiterung von Brandschutzvorrichtungen sowie Heizungs- und Sanitäreinrichtungen. Die rechtzeitige Planung der Elektroinstallation, die ebenfalls auf das bestehende Gebäude und die neuen Nutzungen hin konzipiert werden muss, wird hingegen oft stief­müt­terlich behandelt. In vielen Fällen berufen sich Eigentümer durchaus legitim auf den Bestandsschutz – aber in mindestens ebenso vielen Fällen wäre eher eine Anpassung angeraten, um die Sicherheit der elektrischen Anlage zu gewährleisten. Auch Energieeffi­zienz-Überlegungen kommen hier ins Spiel.

Bei Baumaßnahmen an älteren Immobi­lien ist immer auch die Elektroinstallation ­betroffen. Schnell stoßen Bauherren auf das Problem, dass die vorhandene Elektroinstallation nicht mehr den aktuellen Betriebsbedingungen genügt und auch den modernen Installationsanforderungen nicht entspricht. Wann können hier Bestandsschutzansprüche geltend gemacht werden und wann muss eine Anpassung der gesamten Anlage an aktuell geltende Richtlinien erfolgen? Wie so oft gilt auch hier: Es kommt darauf an.

Wann gilt Bestandsschutz Elektro?

Diese KFE-Empfehlung beschäftigt sich mit dem Thema Bestandsschutz im Sinne des Elektrotechnikgesetzes.

Eine Aufgabe des KFE ist es, für seine Mitglieder finanzielle und ideelle Vorteile zu erarbeiten. In der vorliegenden Preisliste werden eine Reihe von Artikel angeboten, die für die Elektrotechniker Arbeitserleichterungen bedeuten, z.B. Prüf- und Befundformulare oder mit Aktionen von Landesinnungen in Zusammenhang stehende Werbeartikel, die Möglichkeiten zum Aufbau eines ausdrucksstarken Images bieten.

Was kostet es die Elektrik im Haus zu erneuern?

Eine Faustregel sagt: 3 – 5 % der Gesamtkosten für den Hausbau fallen für die Elektrik an.

  • Nur das Nötigste an Elektrik für ein Haus mit 100 – 140 m2 kostet 8.000 €.
  • Eine durchschnittliche Ausstattung kostet 11.000 €.
  • Eine Luxus-Ausstattung kann die Preise auf 20.000 € und mehr steigen lassen.